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Starke JL-Läufer auf 42-Kilometer-Strecke

Mit einem Rekordergebnis schlossen die Laufsportler des Jerichower Landes am Sonntag den 7. Magdeburg-Marathon ab. Über 42,195 Kilometer platzierten sich gleich vier Athleten des Kreises unter den Top Zehn, wobei Karsten Pinno von den Burger Ihleläufern als Vierter der Schnellste war. Marie Weinmann siegte beim Mini-Marathon.

Magdeburg/Hohenwarthe (okr/fh/gsc). Für Frank Tripke hat sich das Training ausgezahlt. Der Genthiner bereitete sich fünf Monate auf seinen Jahreshöhepunkt vor. "Ich habe mich strikt an einen Trainingsplan gehalten, bis zu 120 Kilometer monatlich absolviert", sagte der 43-Jährige. Er beendete den Marathon auf Platz zehn und auf Rang vier in der Klasse M 40. Obwohl er mit der Platzierung "sehr zufrieden war", haderte er wie viele Teilnehmer mit den schwierigen Bedingungen. "Auf der Trogbrücke war der Wind extrem, gerade wenn man wie ich alleine lief", sagte Tripke. Insofern wäre für ihn unter normalen Umständen eine bessere Zeit möglich gewesen. Der Genthiner sagte: "Im nächsten Jahr wage ich einen neuen Anlauf."

Ähnlich erging es dem Burger Ulf Starke (14.), der nach eigenen Angaben gut "vier, fünf Minuten auf Grund des starken Windes eingebüßt" hat. "Als es die Brücke hinauf ging, hatte ich das Gefühl, dass der Wind mich zum Stehen bringt." Neben ihm bissen auch Ingo Starke (6.) und der junge Sebastian Anselm (9.) vom SC Hellas Burg auf die Zähne und rundeten das starke Abschneiden der Athleten des Kreises ab. Wesentlich ruhiger verlief das Rennen für die Läufer auf der Halbmarathon-Strecke, die vor allem im Waldstück nahe des Herrenkrug-Parks etwas Schutz fanden. Für das herausragende Ergebnis über 13 Kilometer sorgte Routinier Uwe Neumann von der TSG Möser, der unter rund 800 Teilnehmern Rang zehn belegte.

Fünf Frauen und elf Männer der Burger Ihleläufer gingen auf den verschiedenen Distanzen an den Start. Alle kamen mit den schwierigen Bedingungen gut zurecht. Erwähnenswert ist dabei das Abschneiden von Annett Grützner, Frank Wollbrügge und Frank Garnich, die erst seit einiger Zeit für den Verein laufen und in Magdeburg erstmals bei einem großen Event an den Start gingen. Sie konnten sich über 13 km beziehungsweise beim Halbmarathon im Vorderfeld platzieren.

Eine absolute Höchstleistung erzielte das derzeitige Aushängeschild des Vereins, Karsten Pinno. Dass er einen guten Trainingszustand hatte, wussten seine Vereinskameraden. Dass er jedoch seine Siegerzeit vom Tangermünder Elbdeichmarathon nochmals um drei Minuten toppen würde und nach 2:45:41 Stunden die Ziellinie passierte, war angesichts des Sturmes vor allem im letzten Drittel des Marathons nicht zu erwarten. Pinno wurde damit klarer Sieger in seiner Altersklasse und Gesamtvierter, unterbot zudem seine Vorjahreszeit um elf Minuten. Nur 38 Sekunden fehlten ihm zu Rang drei. "Eine hervorragende Leistung, mit der er gleichzeitig auch bester Marathoni des Jerichower Landes wurde", lobte Ihleläufer-"Chef" Gerald Schmidt. Unter die Top Zehn kamen beim Halbmarathon auch die beiden "Oldies" der Ihleläufer, Siegfried Klose (2.) und Helmut Schulz (10.) in der Alterklasse 70. Eine stolze Leistung. Dieser stand Marie Weinmann in nichts nach. Die Radsportlerin vom Genthiner RC verteidigte ihren Titel beim Mini-Marathon über 4,2 Kilometer und ließ sage und schreibe rund 1200 Konkurrenten hinter sich. Auch ihre Eltern Jenny (4:13:05) und René (3:31:52) lieferten wie gewohnt starke Marathonzeiten ab. Bruder Paul wurde über 13 Kilometer 46. in 55:01 min.

Durchweg sehr gute Leistungen erreichte eine Handvoll Hobby-Läufer aus Genthin und Parchen. Allen voran Beate Bolle, die ihren ersten Halbmarathon in 1:53:04 h meisterte. Und das, obwohl sie ohne Laufpartnerin Annette Fehre auskommen musste: "Ich habe mir auf der Strecke einen männlichen Tempomacher gesucht und bin ihm gefolgt." In der sonntäglichen Euphorie hat sie das große Ziel fürs nächste Jahr abgesteckt: "Ich will mit meinem Sohn Robert den Berlin-Marathon absolvieren." Den ersten Platz in der Halbmarathon-W-60-Wertung belegte Anneliese Hünecke aus Genthin in einer tollen Zeit von 1:49:18 h. Persönliche Bestleistung bei seinem dritten Halbmarathon schaffte Falk Heidel aus Parchen. Mit 1:52:00 h hat er sich den Familien-Strecken-Rekord geholt, den bisher Sohn Carsten (1:55 h) inne hatte. Sehr ordentliche Leistungen schafften auch Hartmut Belicke sowie Ute und Rüdiger Klein, die knapp über der Zwei-Stunden-Marke lagen.

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Dokument erstellt am 26.10.2010 um 05:13:39 Uhr
Erscheinungsdatum 26.10.2010 | Ausgabe: gnt



VLG 1991 Magdeburg

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